Wie
heise.de und
Mehrblog berichten, hat StudiVZ das Profil der Piratenpartei gelöscht.
Rein förmlich scheint das Aufgrund der AGB die nicht natürlichen Personen also z.b. Firmen, Parteien und Vereinen das einrichten eines Profils nicht zugesteht, korrekt.
Moralisch hinterlässt es jedoch sicherlich einige Schatten, die Piratenpartei hat vielleicht ein ähnlich grosse chance die 5% Hürde zu überschreiten wie die Tierschutzpartei und ist Thematisch nicht so vielfältig aufgestellt.
Hier wird ein grosser Nachteil der Verlagerung von Politischen Diskussionen und Wahlkämpfen auf Komerzielle nicht Neutrale Plattformen sichtbar. Dadurch das viele junge Menschen ein Social Network wie StudiVZ als kommunikationsmedium gebrauchen erhalten deren betreiber hierdurch ein relativ grosses Machtpotential das unter umständen sicherlich auch für Politische oder Komerzielle zwecke Missbraucht werden kann.
Parteien und sonstigen Organisationen ist sicherlich gut daran geraten beim Online Auftritt nicht nur auf die Betreiber grosser Plattformen zu setzen sondern auch auf eigene Unabhängige Präsenzen zu setzen. Sicher ein Video Tage Buch bei Youtube, ein Twitter Profil oder ähnliches kann nützlich sein, ist aber letzendlich vom Portalbetreiber abhängig, während inhalte auf der eigenen Präsenz nicht so leicht von dritten vom Netz gestellt oder benachteiligt werden können.
Was das Angebot von "Wahl Specials" angeht denke ich kann man hier die Auflistung der Parteien auf diejenigen mit aussichtsreichen Einzugschancen ins Parlament beschränken um den Aufwand gering zu halten, in der klassischen Presse wie z.b. Diskussionsrunden, Kandidateninterviews in Zeitungen wird es ja Ähnlich gehandhabt.